+++ TERMINE +++

 

 18. Januar 2019 – Uraufführung von "Mettlach", einem Stück von Lydia Dimitrow und Magali Tosato, am Saarländischen Staatstheater

Text: Lydia Dimitrow und Magali Tosato

Regie: Magali Tosato

Musik: Emre Sevindik

Bühne und Kostüme: Franziska Keune und Mirella Oestreicher

Dramaturgie: Simone Kranz und Corinna Popp

weitere Spieltermine: alle Termine am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken: hier

vom 12.03.19 bis zum 14.03.19 an den Théâtres de la Ville du Luxembourg (LUX)

 

Einen Fernsehbeitrag (SR) über "Mettlach" vom 30. Januar 2019 kann man hier sehen.

 

14. März 2019 – Neuerscheinung: "Asphaltdschungel" von Joseph Incardona, aus dem Französischen von Lydia Dimitrow. Alle Infos und Lesungstermine hier, unter lenos.ch

  

25. April 2019Uraufführung von "Wilde wilde Wesen", einem Objekttheaterstück von mikro-kit und Alessandro Maggioni an der Schaubude Berlin

weitere Spieltermine:

15. und 16. November 2019: Figurentheater Osnabrück

18. Januar 2020: Figurentheater – Münchener Stadtmuseum

21. und 22. Februar 2020: t-Werk Potsdam

 

29. September 2019 – Mehrsprachige Lesung mit Teilnehmenden des Übersetzungsworkshops "Reimt sich das oder kann das weg?". Gelesen werden Gedichte in deutscher und französischer Übersetzung, aus dem Albanischen, Spanischen, Niederländischen, Slowenischen, Italienischen, Tschechischen, Deutschen und Französischen. Mit musikalischer Begleitung von Benoît Moreau. Château de Lavigny, 11 Uhr, Eintritt frei. Alle Infos hier

 

30. September 2019 – Lyrik-Speed-Dating mit Lydia Dimitrow und Matthias Göritz, anlässlich des Internationalen Übersetzertags, im Literaturhaus Zürich. Alle Infos hier.

 

+++ VERANSTALTUNG AM INTERNATIONALEN ÜBERSETZERTAG +++

 

Montag 30. September 2019

19:30 Uhr

Im Literaturhaus Zürich

Eintritt: CHF 14,00, ermäßigt CHF 10,00

 

Am 30. September, dem Hieronymustag, wird der Internationale Übersetzertag gefeiert. Lydia Dimitrow vermittelt anschaulich, wie leidenschaftlich und faszinierend Übersetzen sein kann. Mit dem «Lyrik Speed Dating» hat sie ein spielerisch-kreatives Format entwickelt, in dem sich jede und jeder an der Übersetzung eines Gedichtes erproben kann. Es geht (wie beim Speed-Dating) um erste Eindrücke, die Suche nach dem Wesentlichen, Lauten und Leisen. Mit Zeit-Limit, denn in der Kürze liegt die Würze! Im Anschluss unterhält sie sich mit dem Lyriker und Übersetzer Matthias Göritz über das Übertragen von Gedichten und die Herausforderungen, die sich dabei den Übersetzer*innen stellen.

 

Alle Infos hier

 

+++ AKTUELL +++

 

"Asphaltdschungel" wurde am 13. September mit einem eigens produzierten Buchtrailer in der 3sat Kulturzeit empfohlen! Zu dem sehr sehenswerten Beitrag geht es hier

 

Außerdem ist der Roman nominiert für den Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels, Mimi 2020: Gern hier abstimmen! 

 

Joseph Incardona

Asphaltdschungel

Roman

 

Derrière les panneaux il y a des hommes.

Aus dem Französischen

von Lydia Dimitrow

 

Lenos Verlag

339 Seiten

Hardcover mit Schutzumschlag

 

ISBN 978-3-85787-494-9

Erschienen im März 2019

 

CHF 29,00  € 22,00

 

Grand Prix de littérature policière

 

Mehr Infos und aktuelle Lesungstermine: hier. lenos.ch

 

Krimibestenliste im Mai 2019

(präsentiert von F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur)

Platz 4!

Asphaltdschungel

Es ist heisser August. Auf den französischen Autobahnen, in den trostlosen Raststätten, auf den Ruheplätzen für Fernfahrer, den Arbeitsplätzen der Prostituierten, ist viel Betrieb: Touristen, Pendler, Liebespaare, die die Anonymität der Motels schätzen – aber auch Menschen mit anderen Zielen, wie Pierre, ehemaliger Gerichtsmediziner, der seinen Job aufgegeben hat und als rastloser Beobachter Spuren seiner vor Monaten entführten Tochter Lucie zu finden hofft, oder Pascal, ein auf den ersten Blick unscheinbarer Angestellter, der in einem Autobahnrestaurant das Essen ausgibt. Sylvie und Marc sind mit ihrer Tochter Marie unterwegs in die Ferien. Beim Halt an einer Raststätte macht sich Marie selbständig und begibt sich auf einen Rundgang. Sie kommt nicht mehr zurück. Die Polizei geht von einer Entführung aus. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. 

Joseph Incardona erschafft ein filmreifes Panoptikum von schicksalhaften Begegnungen und Beziehungsmustern. Ganz in der Tradition des Roman noir, entblättert sich eine Geschichte von Verzweiflung und Hoffnung, Lust und Schmerz, Sex und Crime, Trauer und kurzen Glücksmomenten.

Für den Roman wurde Joseph Incardona 2015 mit dem renommierten Grand Prix de littérature policière ausgezeichnet – der französische Preis gilt als international bedeutendste Auszeichnung für Werke der Kriminalliteratur.

 

Presseecho

"Ein grossartiges Beispiel des Roman noir … Incardona schickt die Leser durch die Hölle des Daseins und durch das unfassbare Glück des Lesens."

Roman Bucheli, NZZ, 03/19

 

"Ein ausserordentlicher Kriminalroman. (…) Joseph Incardona bringt, was sehr selten gelingt, einen vollständig fremden, neuen Ton in die Kriminalliteratur. (…) Wie er den Wettlauf zwischen Polizei, zerstörtem Vater (»ein Raubtier«) und dem sowohl mörderischen als auch traumatisierten Pascal beschreibt, sucht seinesgleichen."

Tobias Gohlis, Die Zeit, 05/19

 

"Asphalt-Dschungel ist ein guter Krimi Noir, es ist alles drin: Sex und Crime, Rachegelüste und Schuldgefühle, spannend verpackt und poetisch geschrieben, auch wunderbar übersetzt."

Ziphora Robina, Radio Bremen Zwei, 04/19 

 

"Kraftvoll, obsessiv und erschütternd: Der Roman des Schweizer Schriftstellers Joseph Incardona ist ein Meilenstein des Roman noir und nichts für zarte Seelen."

Martin Schöne, 3sat Kulturzeit, 09/19

 

"Ein Buch, das derzeit seinesgleichen sucht. (…) Vieles deutet schon jetzt darauf hin, dass der Roman das Zeug zu einem Klassiker des Genres hat."

Peter Henning, Spiegel online, 07/19

 

 

WILDE WILDE WESEN

Manchmal möchte man die eigene Haut nur zu gern an der Garderobe abgeben und jemand ganz anderes sein. Wie muss man erscheinen, um dazuzugehören? Welche Geschichten erzählen unsere Wunden, Narben, Züge? Welche Erinnerungen haben sich in unsere Körper eingeschrieben? »Wilde wilde Wesen« ist die erste Zusammenarbeit des freischaffenden Designers und Künstlers Alessandro Maggioni und der Theaterkompanie mikro-kit. In dieser Objekttheaterperformance arbeiten sie fast gänzlich ohne die Mittel der Sprache, um die Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Spiel, Musik und digitalen/analogen Projektionen auszuloten. Basierend auf einer kollektiven autobiografischen Recherche ist das Team der Frage nachgegangen, wie Verletzungen, die nicht zuletzt auch durch soziale Strukturen entstehen, in uns wirken, und wie wir zu denen werden, die wir sind. 

Objekttheater mit analogen/digitalen Projektionen

 

Termine: vom 25. bis zum 28. April 2019 an der Schaubude Berlin, Ausschnitt am 11. Mai 2019 im T-Werk Potsdam im Rahmen der 14. Langen Nacht der Freien Theater, weitere Gastspiele am 15. und 16. November am Figurentheater Osnabrück am 18. Januar 2020 am Figurentheater – Münchner Stadtmuseum sowie am 21. und 22. Februar im T-Werk Potsdam.

 

Konzept: Alessandro Maggioni und Magali Tosato

Regie: Magali Tosato

Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Szenographie: Alessandro Maggioni

Kostüm: Gonzalo Barahona

Technische Produktion und Lichtdesign: Benjamin Dimitrow

Musik: Oleg Hollmann (in Zusammenarbeit mit Tim Coehoorn)

Aufnahmen und Stimmencollage: Benjamin Dimitrow

Produktionsleitung: Tine Elbel

Regieassistenz: Katharina Diestel

 

Mit

Gonzalo Barahona, Alessandro Maggioni

 

Produktion: Kompanie mikro-kit & Alessandro Maggioni

Koproduktion: T-Werk Potsdam, Figurentheater Alte Fuhrhalterei

Förderung: Hauptstadtkulturfonds

Unterstützung: Schaubude Berlin

Premiere am 25. April 2019 / Schaubude Berlin

 

Presseecho

"Im Stück „Wilde wilde Wesen“ war echtes Handwerk zu erleben. Ein riesiger weißer Hase tanzte mit seinem Spiegelbild, das in Echtzeitprojektionen am Projektionstisch entstand – grandios, die Verwandlung, die er, nachdem er seine Haut abstreifte, vollzog. Die Verschmelzung von analogen und digitalen Projektionen öffnete fantastische Gedankenräume und erinnerte an eine Graphic Novel."

Potsdamer Neue Nachrichten, Astrid Priebs-Tröger, 13. Mai 2019

METTLACH

 

Von Lydia Dimitrow und Magali Tosato

Mettlach – Foto: Magali Tosato
Mettlach – Foto: Magali Tosato

 

Sill muss von zu Hause weg, zumindest für eine gewisse Zeit. Also zieht sie von Luxemburg nach Mettlach zu ihrem Großvater Hermann. Der ist nach vier Jahrzehnten Abwesenheit gerade erst ins Saarland zurückgekehrt und hat weder die Enkelin noch die eigene Tochter je zuvor gesehen. Sill, die nicht weiß, wohin mit sich und ihrer ganzen Zukunft, lernt Mettlach und seine Bewohner nach und nach kennen. Hermann arbeitet sich währenddessen durch das Archiv seiner Vergangenheit – und der Mettlachs, wo vieles in Veränderung ist.

 

Anhand von sechs fiktiven Lebensläufen erzählen die beiden deutsch-frankophonen Autorinnen Magali Tosato und Lydia Dimitrow, die bei ihrer Recherchephase mit den unterschiedlichsten Menschen vor Ort gesprochen haben, eine Familiengeschichte, deren Protagonist am Ende doch Mettlach ist. Kann man, will man hier leben, und wie? Was ist Mettlach außer der Sitz des Weltkonzerns Villeroy & Boch? 

 

Im ersten Teil der Saarland-Saga, die Geschichten aus der Großregion auf die Bühne bringt, geht es um einen Ort, wo nationale Grenzen keine große Rolle mehr spielen; wo Luxemburg und Frankreich näher sind als der Rest von Deutschland und wo die Vergangenheit an allen Ecken und Enden ins Heute hineinragt.

 

Uraufführung am 18. Januar 2019 am Saarländischen Staatstheater

Alle Infos hier und hier auf dieser Seite.

 

Regie: Magali Tosato

Bühne und Kostüme: Franziska Keune und Mirella Oestreicher

Musik: Emre Sevindik

Dramaturgie: Simone Kranz und Corinna Popp

 

Mit

Bernd Geiling, Sébastien Jacobi, Pauline Schneider, Lisa Schwindling, Martina Struppek, Michael Wischniowski

PIG BOY 1986-2358

Von Gwendoline Soublin

Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow, Andreas Jandl und Corinna Popp

Werkstattinszenierung auf dem Festival Primeurs 2018 (Saarländisches Staatstheater)

 

"Drei Episoden einer modernen Tierfabel: Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie. Drei Schauplätze, an denen Sinnsuche, Massengesellschaft und Ethik zusammenfl ießen zu Betrachtungen unserer Zeit. Ein Junge, der davon träumt, ein Cowboy zu sein, anstatt den väterlichen Mastbetrieb zu erben und damit in die Zeit der repressiven Haltungsmethoden und unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu schliddern. 

Der Gerichtsprozess der zweiten Episode um das hedonistische Schwein »Pig Boy«, das intimen Kontakt mit einem Menschen pfl egte, führt hinein in eine hysterische, medial gesteuerte Virtual-Society. In der dritten Episode träumt eine Sau, die lebenslang menschliche Embryos austragen muss, von der Freiheit, die sie auf der anderen Seite der Tür erwartet würde – das Exit-Schild steht für Neuanfang.

 

Zwischen Science Fiction, Kunstsprache und sehr konkreter Gegenwart angesiedelt, findet die Autorin Gwendoline Soublin aufrüttelnde literarische Bilder für die zentrale Frage, wie frei der Mensch wirklich ist."

UNÜBERSETZBAR? #4 am 26. Oktober 2018 im Kulturhaus Kosmos (CH): 

Lydia Dimitrow und Camille Luscher im Gespräch über Unübersetzbarkeiten auf beiden Seiten des Röstigrabens, im Rahmen von "Zürich liest"

+++ QUI A PEUR D'HAMLET? +++

Photo: François Graf
Photo: François Graf

Texte: d’après William Shakespeare dans une traduction de Pascal Collin

Adaptation et mise en scène: Magali Tosato

Adaptation et dramaturgie: Lydia Dimitrow

Scénographie et costumes: Franziska Keune

Musique: Hans Block

Lumière et régie générale: Théo Serez

Régie son et lumière: Céline Ribeiro

Assistanat mise en scène: Magali Heu

Avec

Alain Borek, Claire Deutsch, Baptiste Gilliéron et Tamaïti Torlasco

 

 

Création le 30 octobre 2018 au Théâtre Benno Besson, Yverdon-les-Bains

+++ LITERARISCHER MONAT +++

 

Ein Beitrag von Lydia mit dem Titel:

"Der Fuchs hinterm Hügel. Über Zeitfragen und die Sache mit der harten Realität"

findet sich in der Juli-Ausgabe des Literaturmagazins Literarischer Monat.

(Nr. 33 – Juli 2018)

 

48 Seiten, herausgegeben von Michael Wiederstein, erschienen im SMH Verlag.

 

€ 12,50

Alle Infos hier

 

"Da geht im Original viel verloren."

Von der Kunst des literarischen Übersetzens.

Mit Beiträgen von Camille Luscher, Philippe Jaccottet, Ulrich Blumenbach u.a.

 

++ AKTUELLE VERÖFFENTLICHUNG ++

 

Ein Auszug aus Lydias aktuellem Prosaprojekt finden sich in der 24. Ausgabe des Literaturmagazins poet(in).

(poetin Nr. 24, Frühjahr 2018)

 

216 Seiten, herausgegeben von Andreas Heidtmann, erschienen im poetenladen Verlag.

 

ISBN 978-3-940691-91-0

 € 9.80

Alle Infos hier.

 

"Lydia Dimitrow schildert in ihrem Romanausschnitt eine Wiederbegegnung der Erzählerin mit einem Freund, der unter einem Trauma leidet. 'Ich mag dieses Wort nicht', heißt es im Text, ' weil es so zynisch ist, weil da nur ein ist, das einen vom Aufwachen trennt." (Verlagspräsentation)

+++ AKTUELLE ÜBERSETZUNG +++

 

Clément Bénech

Paris – Berlin und retour

Roman

 

Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

ca. 180 Seiten – 12,6 x 9 cm, Taschenbuch

Erschienen im Juni 2018

 

ISBN-13: 978-3938191040

€ 15,90

 

"Mit seiner Abschlussarbeit an der Pariser Universität geht es nicht so richtig voran. Daher beschließt ein Pariser Student seine Stadt zu verlassen und einige Zeit in Berlin zu verbringen. Mit seiner Freundin versucht er eine Fernbeziehung, was sich zunehmend schwieriger gestaltet. Die Stadt lockt mit Ablenkung - bei Tag und Nacht. Dank eines Katers und eines Waschsalons lernt er Dora kennen. Sie liebt es, durch die Stadt zu marschieren, 'aber in allen anderen Dingen ist sie unerträglich'.

 

Es beginnt eine besondere Art einer Liebesbeziehung. 'Eine Körperzelle in uns schluckt wohl die physische Distanz und gibt den Platz, den unsere Freunde eingenommen hatten, für andere frei. Das ist der Preis dafür, dass es uns, egal wo wir sind, gelingt, ein neues soziales Umfeld aufzubauen.'" (Verlagspräsentation)

 

+++ GEDICHTÜBERSETZUNGEN +++

 

Redaktion orte Literaturzeitschrift

le persil

Übersetzungen von Lydia Dimitrow

 

Heft Nr. 194

Dezember 2017

96 Seiten

ISBN 978-3-85830-217-5

CHF 18,00

Alle Infos hier, Verlagshaus Schwellbrunn

 

"Le persil – Petersilie, so heisst die von Marius Daniel Popescu in Lausanne herausgegebene Zeitschrift, die wir Ihnen in diesem Heft vorstellen. Marius Daniel Popescu hat gleich selber als Einleitung eine présentation seiner kräftig wachsenden Pflanze verfasst und für orte Texte von dreiundzwanzig zeitgenössischen Autorinnen und Autoren aus le persil ausgewählt.

 

Es ist ein schöner und dicker Bund von Texten, der uns von den Westschweizer Kollegen auf den (Schreib)-Tisch kommt. Die Texte begleiten Tuschzeichnungen von Susanne Mathies.

Die junge Übersetzerin Lydia Dimitrow, die in einem Beitrag über sich und ihre Arbeit berichtet, hat die Texte ins Deutsche übertragen. Zur Freude am Klang der französischen Wörter und um die Übersetzungsarbeit sichtbar zu machen, ist bei allen Gedichten das Original mit abgedruckt." (Verlagspräsentation)

+++ ÜBERSETZUNG AUS DEM ENGLISCHEN +++

 

Ross Dunsmores Bühnenstück Milch ist erschienen im Rowohlt Theaterverlag: "eine Drei-Generationen-Fantasie über das, was uns am Leben hält" (Michael Laages, Deutschlandfunk).

Zum Textbuch geht es hier.

 

"Milch ist das erste abendfüllende Stück des schottischen Schauspielers und Dramatikers Ross Dunsmore, in dem er der Frage nachgeht, woraus die Menschen die Kraft zum Weiterleben ziehen. Er entwirft Figuren, die, jede auf ihre ganz eigene Art, verzweifelt Hunger leiden: nach An­erkennung, Aufmerksamkeit, Geborgenheit, ­Liebe und einen Platz in der Welt. Gekonnt verwebt Dunsmore drei parallele Geschichten und Erzählstränge miteinander; die daraus entstehenden neuen Konstellationen helfen, die Last des Lebens ein Stück weit gemeinsam zu tragen – bis der Hunger nach Sinn sich das nächste Mal regt." (Verlagspräsentation)

  

 

Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand (Hrsg.)

Scène 20 – Neue französische Theaterstücke

 

mit "Falschleben" von Valérie Poirier

aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

 

Broschur mit 350 Seiten – 140 x 240 mm,

erschienen im Herbst 2017 

 

ISBN 978-3-95749-114-5

€ 22,00 

Alle Infos: hier, Verlag Theater der Zeit.

 

"Scène steht für aktuelle politische Theatertexte aus frankophonen Ländern. Prekarität und Geschlechterkonstruktion sind die Themen des Jubiläumsbandes, die die Autorinnen und Autoren aus Frankreich, Belgien, Quebec und der Schweiz bewegen.

 

Während es in den Stücken von Fabien Cloutier und Jérôme Richer um die Lebensbedingungen der verschwindenden Arbeiterklasse geht, entfalten die Autorinnen Catherine Léger, Magali Mougel und Marie Henry mal farcenhaft-komisch, mal bitterernst ein zeitgenössisches Panorama der Ausgrenzung von Frauen. Der Belgier Thomas Depryck lässt männliche und weibliche Vorstellungen von Sexualität humorvoll aufeinanderprallen. Größere weltpolitische Zusammenhänge öffnen die Texte von Guillaume Poix und Valérie Poirier, die anhand von Einzelschicksalen mit dem Phänomen Globalisierung und dem Erbe des Algerienkriegs umgehen." (Verlagspräsentation)

 

+++ AUTORENWERKSTATT PROSA +++

 

Auszüge aus Lydias aktuellem Prosaprojekt finden sich in der 221. Ausgabe der spritz – Sprache im technischen Zeitalter (#221,März 2017).

 

Broschur mit 117 Seiten – 22,5 x 17 cm.

erschienen im Böhlau Verlag.

 

ISBN 978-3-412-50776-3

€  14,00

 

Mit Texten der Teilnehmenden der Autorenwerkstatt Prosa im LCB 2016, jeweils eingeführt von Inka Parei.

 

Mehr Infos: hier

 

"Auch in diesem Frühjahrsheft der Zeitschrift Sprache im technischen Zeitalter präsentieren wir wieder die Teilnehmer unserer Autorenwerkstatt Prosa, die immerhin seit 1997 das Literarische Colloquium Berlin an vier langen Herbst- und Winterwochenenden belebt. Zehn Teilnehmerinnen aus den deutschsprachigen Ländern schwitzten über ihren Texten, diskutierten mit ihren Mentoren Inka Parei und Thorsten Dönges Fragen der Poetologie, hinterfragten Perspektiven und den Umgang mit Zeitebenen. Einen Schwerpunkt bilden Familiengeschichten, aber auch die großen Themen der Gegenwart wie die Fragen nach Migration finden sich in den in Arbeit befindlichen Romanen. Zehn eigenwillige neue Stimmen stellen wir in diesem Heft vor und wünschen uns, dass sich bald die ersten Typoskripte in richtige Bücher verwandeln mögen." (Verlagspräsentation)

+++ LUXUS/LIEBE +++

 

 

Am 28. Februar 2017 hatte die neuste Produktion der Theaterkompanie mikro-kit 

Premiere: Amour/Luxe (Luxus/Liebe), eine Stückentwicklung am Théâtre de Vidy (Lausanne) mit Manuela Beltran Marulanda, Charlotte Dumartheray, Moanda Daddy Kamono und Luis Alberto Rodriguez Martinez. 

Text und Regie: Magali Tosato

Text und Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Bühne und Kostüme: Franziska Keune

Musik: Hans Block 

Vom 28. Februar 2017 bis zum 11. März 2017.

IMMER MITTWOCHS UND SAMSTAGS MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN

Alle Infos dazu hier

 

+++ 4+1 translatar in Chur +++

 

Die internationale Literaturveranstaltung «4+1 translatar tradurre übersetzen traduire» gastierte am 10. und 11. März 2017 zum zweiten Mal in der Bündner Hauptstadt. 

Auf dem Programm standen Gespräche und Lesungen mit Gästen aus Rumänien und den vier Sprachregionen der Schweiz sowie Podien rund um die literarische Übersetzung.

 

Mit: Gianina Cărbunariu & Teatrul Naţional Radu Stanca, Noti Wümié, Radu-Mihai Alexe, Andrei Anastasescu, Denisa Comănescu, Jan Cornelius, Florence Courriol, Caroline Coutau, Lydia Dimitrow, Anna Felder, Catalin Dorian Florescu, Marion Graf, Gabriella de’ Grandi, Dana Grigorcea, Nora Iuga, Daniela Koch, Eugène Meiltz, Angelika Overath, Bruno Pellegrino, Rut Plouda, Magdalena

Popescu-Marin, Marina Pugliano, Christoph Simon.

 

+++ ATLAS HOTEL +++

 

Bruno Pellegrino

Atlas Hotel

Roman

Atlas nègre. Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

ca. 180 Seiten - 12,5 x 20,4 cm, gebunden

Erschienen im September 2016

 

ISBN 9783858697134

CHF 24,00  € 22,00

 

Antananarivo, Moskau, Peking, Tokio – irgendwann weiß der Lonely Planet nicht mehr weiter.

 

Mehr Infos hier: rotpuntverlag.ch / editionblau.ch 

 

Am anderen Ende der Welt

"Als Twentysomething muss man heute die Welt sehen. Ein Einsatz bei einer Hilfsorganisation führt den Erzähler in die Hauptstadt von Madagaskar. Dort erwartet ihn ein Leben abgeschottet in the middle of nowhere, ohne Freundin, ohne Facebook und im Büro wird er bestenfalls zum Kopieren abgestellt. Schockiert von der Armut und dem Chaos im Land stellt er sich bald die Frage, was er eigentlich in Madagaskar verloren hat.

Bruno Pellegrino schickt seine Protagonisten ans andere Ende der Welt. Auch die Reise Moskau – Peking – Tokio, diesmal in Zweisamkeit, wird kein reiner Abenteuertrip. Die tagelange Fahrt mit der Transsi birischen Eisenbahn vermag noch in Trance zu versetzen, die asiatischen Metropolen aber erweisen sich als Monster, die das Paar überfordern, schließlich sogar zerreißen. – Ein rückhaltloser, welthaltiger erster Roman!" (Verlagspräsentation)

 

Presseecho

"Ein rauschhafter Sog aus Beobachtungsschärfe und Wehmut verleiht dem Debütroman des 28-jährigen Bruno Pellegrino einen Klang, der lange in der eigenen Seelenbauchgrube nachhallt."

Sabine Vogel, Berliner Zeitung

+++ LIEGENDER AKT IN BLAU +++

 

Christina Röckl & Nathalie Chaix

Liegender Akt in Blau

Roman

aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

ca. 230 Seiten – 15 x 19,5 cm, Hardcover

Erschienen im November 2016

 

ISBN: 978-3-942795-45-6

 

€ 26,00  

 

Nathalie Chaix erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem französischen Maler Nicolas de Staël und seiner letzten Muse.

Mehr Infos hierKunstanstifter Verlag

 

Provence 1953.

Der Dichter René und den Maler Nicolas verbindet eine innige Künstlerfreundschaft. René schwärmt Nicolas immer wieder von seiner Heimat, dem Luberon, vor – und schließlich vermittelt er dem Freund und dessen Familie ein Haus in dieser Gegend. Dort lernt Nicolas Jeanne kennen, Renés frühere Geliebte. Auf einer Italienreise mit Familie und Freunden verlieben sich die beiden ineinander und stürzen sich in eine Affäre. Während Jeanne von Gewissensbissen geplagt wird, weil sie selbst verheiratet ist und Kinder hat, ist für Nicolas klar, dass er mit ihr zusammen sein will. Er verlässt seine schwangere Frau und seine drei Kinder.

Nathalie Chaix zeichnet eine unmögliche, zerstörerische Liebe nach und beschreibt die letzte Schaffensphase und künstlerischen Selbstzweifel des Malers Nicolas de Staël – eine explosive Gemengelage, die tödlich endet. Expressiv und eindringlich wird jede Facette des Verhältnisses und das Schaffen des französischen Künstlers Nicolas de Staël von Christina Röckls Bildern verstärkt.

 

 

Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand (Hrsg.)

Scène 19 – Neue französische Theaterstücke

 

mit "Und wenn ich sie alle umbringe, Madame?" von Aristide Tarnagda

aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

 

Broschur mit 230 Seiten – 135 x 205 mm,

erschienen im November 2016 

 

ISBN 978-3-95749-082-7 

€ 17,00

 

Alle Infos: hier, Verlag Theater der Zeit.

 

"Der aktuelle Band von SCÈNE präsentiert zeitgenössische französischsprachige Autoren aus vier Ländern des subsaharischen Afrika.

 

Die versammelten Stücke zeichnen das Porträt einer Künstlergeneration, die zwischen Postkolonialismus und prekären Emanzipationsbestrebungen künstlerisches Selbstbewusstsein entwickelt hat und westliche Einflüsse mit Tradition und politischem Engagement vermischt. Während Dieudonné Niangouna (Kongo-Brazzaville) die Kämpfe der afrikanischen Diaspora mit dem Ringen um künstlerische Freiheit in Afrika selbst verknüpft, thematisiert Aristide Tarnagda aus Burkina Faso die Einsamkeit eines Migranten. Gewaltexzesse von Bürgerkrieg und quasi-diktatorischem Alleinherrschertum stehen im Mittelpunkt der Texte von Hakim Bah aus Guinea und Julien Mabiala Bissila aus Brazzaville. Die kamerunische Dramatikerin und Romanautorin Léonora Miano beschreibt den Kampf einer afroamerikanischen Antigone um das Recht ihres Bruders auf ein Begräbnis im Heimatdorf seiner Vorfahren." (Verlagspräsentation)

+ ÜBERSETZUNG IN REPORTAGEN +

 

Lydia hat für die Mai-Ausgabe (#28) des Schweizer Magazins REPORTAGEN – Weltgeschehen im Kleinformat eine Reportage von David Collin aus dem Französischen übersetzt: Mein Name ist Frankenstein. 

 

David Collin ist ins nordindische Shillong gereist und hat dort erfahren, dass ein freundlicher Bewohner namens Napoleon oder Frankenstein nur eins der vielen Wunder der Stadt ist.

 

Mit Illustrationen von Claudia Blum. 

 

Im hochwertig gestalteten Taschenbuch (17 EUR) und digital. Reportagen ist im Buch- und Zeitschriftenhandel, im App-Store und im Abo erhältlich.

Zu Reportagen geht es hier

 

+++ HOME-MADE +++

Photo: samuelrubio.ch
Photo: samuelrubio.ch

Infos auf deutsch:

Was könnte mehr „home-made“ sein als ein Kind? Home – Heimat, Zuhause, Mutter, Umfeld. Ein Fixpunkt in der Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit. Ein Geflecht aus Regeln und Konventionen. Ein Ort der Geborgenheit, vielleicht auch der Enge. Wie soll man sich von diesem Raum lösen bei dem Versuch, einzigartig und anders zu werden? Von diesem Raum, den man vielleicht gerade deswegen „Zuhause“ nennt, weil man ihn inzwischen verlassen hat; weil man dort seine Vertrauten findet, weil er einem vertraut ist. Ein Traumort, ein Sehnsuchtsort, ein Ort der Kindheit, der längst der Vergangenheit angehört, der Erinnerung, dem Unerreichbaren.

Home-Made ist von Fritz Zorns autobiographischen Roman Mars inspiriert. Dessen Protagonist, ein junger Züricher Milliardär, beginnt in dem Moment, als er von seiner unheilbaren Krankheit erfährt, die eigene Erziehung radikal in Frage zu stellen. Diesem Eintauchen in seine Erinnerungen entspringt eine so präzise wie harte Kritik an seiner bürgerlichen Erziehung.

Im Spannungsverhältnis zwischen Anziehung und Abstoßung versucht Home-Made das ambivalente Verhältnis eines Individuums zu seinem familiären und sozialen Umfeld freizulegen, von dem ausgehend es sich selbst konstruiert. Dabei webt die Theaterkompanie mikro-kit einige Motive aus Mars in den eigenen durch Improvisationen und Recherche inspirierten Text, stellt durch das Prisma individueller Lebenswege die Frage nach dem Konstruktionsprozess von Identität und verschränkt fiktive Figuren mit dokumentarischem Material.

 

Es spielen: Baptiste Coustenoble und Tomas Gonzalez

Text und Regie: Magali Tosato 

Text und Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Bühne und Kostüme: Franziska Keune

Video: Fanny Guichard

 

Spieltermine: 22. bis 27. September und 29. September bis 4. Oktober 2015

Publikumsgespräch: 24. September 2015

Sprache: französisch

Aufführungen mit deutschen Übertiteln: 23., 26. und 30. September sowie 3. Oktober 2015

Théâtre de Vidy, Lausanne

Alle Infos hier.

En français:

Qu’y a-t-il de plus ‘fait maison’ qu’un enfant ?
 Maison-mère, foyer, milieu social. Un ensemble de règles et un point d’attache, d’origine, d’appartenance. Un espace accueillant, protecteur, étouffant peut- être. Comment s’en défaire pour devenir unique et autre ? Et pour pouvoir ensuite l’appeler Home, parce qu’on en est sorti ; parce qu’on y trouve ses semblables ; parce qu’on s’y sent ‘chez soi’. Lieu rêvé, lieu désiré, lieu passé, associé à l’enfance, au souvenir, à l’inaccessible.

 ‘Home-Made’ s’inspire librement du roman autobiographique Mars de Fritz Zorn. Son protagoniste, un jeune milliardaire zurichois, remet radicalement en cause son éducation au moment où il se sait atteint d’une maladie incurable. Cette plongée dans la mémoire le conduit à une critique aussi drôle qu’impitoyable de son éducation bourgeoise.

Oscillant entre adhésion et contestation, «Home-made» révèle les tensions qui marquent le rapport de l’individu à l’édifice familial et social sur lequel il se construit. Mêlant certains motifs de Mars à une écriture personnelle issue d’improvisations et de recherches documentaires, la compagnie mikro-kit s’intéresse à la fabrique de l’identité par le prisme de trajectoires individuelles, croisant personnages de fiction et matériau documentaire.


Avec: Baptiste Coustenoble et Tomas Gonzalez

Écriture et mise en scène: Magali Tosato

Écriture et dramaturgie: Lydia Dimitrow

Scénographie et costumes: Franziska Keune

Réalisation vidéo et colla. artistique: Fanny Guichard


Dates: du 22 au 27 septembre et du 29 septembre au 4 octobre 2015

Rencontre public: 24 septembre 2015

Langue: français

Représentations avec des surtitres en allemand: 23, 26 et 30 septembre et 3 octobre 2015

Théâtre de Vidy, Lausanne

En savoir plus, cliquez ici

Zürcher Oberland rund ums Übersetzerhaus Looren
Zürcher Oberland rund ums Übersetzerhaus Looren

+++ SCHON GESEHEN? +++

 

Eye of the Goat.

Dieser Film ist 2013 im Rahmen des trinationalen Kulturaustauschprojekts "50h, c'est court!" ("50 Stunden sind kurz!") in Rennes entstanden. Vier deutsch-französisch-serbische Teams hatten fünfzig Stunden Zeit, um einen Kurzfilm zu schreiben, planen, drehen, schneiden. Von der ersten Idee bis zur Postprodukion in dreitausend Minuten: Das Ergebnis sieht man hier.

"Eye of the Goat" - ein Film von Sylvain Deffaix, Lydia Dimitrow, Erwan N'Silu, Mirjana Rakovic und Aleksandar Solomun, mit Simon Letexier. Die Ergebnisse der anderen Teams findet man hier.

+++ Der BESTSELLER im Fernsehen! +++

 

Hildegard Keller empfiehlt den Bestseller im Schweizer Literaturclub.

Zum Video geht es hier.

Bestseller 

 

Flükiger, Isabelle

Bestseller
Roman
aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

01.03.2012

Rotpunktverlag

ca. 200 S. - 20,4 x 12,5 cm, Gb
ISBN 3-85869-532-7

CHF 26,90  € 19,90 

bei amazon hier

 

»Wir haben Geisteswissenschaften studiert wie alle Welt, jetzt arbeiten wir wie alle Welt. Wir lieben uns, später werden wir Kinder haben. Der Weg ist abgesteckt.«

 

 

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I LOVE ITALY AND ITALY LOVES ME – eine Stückwentwicklung

 

Imperia und Gianni, immer gemeinsam. Sechzig Jahre lang. Tanzen, Kinder kriegen, Kaffee trinken, Tanten besuchen. Magali Tosatos Großeltern sind in den 50er Jahren aus Italien emigriert und haben sich in der Schweiz kennengelernt. Auch heute sind sie noch "verliebt wie am ersten Tag", sagt ihr Opa. Im Juni 2013 hat sie angefangen, Szenen aus ihrem Alltag zu filmen und biografische Interviews mit ihnen zu führen. Die mittlerweile Achtzigjährigen erzählen ihre gemeinsame Lebensgeschichte wie einen Kitschroman, wo anscheinend "nur die Liebe (ge)zählt (hat)". Imperia und Gianni, in ihrer Welt. Eine Insel irgendwo zwischen Schweiz und Italien, zwischen Fabrik und Garten, zwischen Alltag und Passion. Wofür lebt man? Dreißig Jahre Arbeit für dreißig Jahre Rente. Zählt wirklich nur die Liebe?

 

Es spielen: Alexandra Martini, Friederike Nölting (beide 4. Stj. Schauspiel HfS), Jan Gerrit Brüggemann, Pirmin Sedlmeir (beide 4. Stj. Schauspiel UdK) und Jakob Roth (4. Stj. Regie HfS)

Regie: Magali Tosato (4. Stj. Regie HfS)

Bühne und Kostüme: Franziska Keune

Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Video: Jakob Klaffs und Martin Mallon

Musik: Hans Block, Felicitas Conrad und Camille Phelep.

 

Spieltermine: 14. und 15. Mai 2014 immer 20 Uhr.

bat-Studiotheater, Belforter Str. 15, 10405 Berlin

Alle Infos hier.

 

Kritiken hier (Livekritik) und hier (metropolkultur)

 

+++ DER AUFTRAG im bat-Studiotheater +++

 

Der Auftrag - von Heiner Müller

 

Sklaverei: Zustand, in dem Menschen als EIgentum anderer behandelt werden / Und wenn ich dir sage, dass ich deins bin und du meins bist, bin ich frei? / Drei französische Revolutionäre werden nach Jamaika geschickt, um dort einen Sklavenaufstand anzuzetteln. Aber bevor sie diesen Auftrag erfüllen können, kommt Napoleon an die Macht und erklärt ihn für obsolet. und wir sitzen in unserem Wohnzimmer und denken darüber nach. Aber was tun? Den Auftrag zurück ins Regal stellen, Erinnerung an eine Revolution. Soll die Welt wieder das werden, was sie war, "eine Heimat für Herren und Sklaven", oder sind wir, "solange es Herren und Sklaven gibt, aus unserem Auftrag nicht entlassen"? Habe ich eigentlich einen Auftrag?

 

Eine Inszenierung des dritten Studienjahres.

 

Es spielen: Jan Breustedt, Anton Weil und Jan Gerrit Brüggemann (3. Stj. Schauspiel UDK), Felix Maria Richter, Christophe Vetter und Kara Schröder (3. Stj. Schauspiel HfS).

Regie: Magali Tosato (3. Stj. Regie HfS)

Bühne und Kostüme: Franziska Keune

Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Video: Pary El-Qualquili

Kamera: Christiane Schmidt

Montage und Sounds: Jakob Klaffs 

 

Vom 25. August bis zum 28. Oktober 2012 konnte man Lauschgift neben vielen anderen spannenden Projekten, Einrichtungen und Persönlichkeiten auf dem  riesengroßen begehbaren Stadtplan der 775 Jahre Berlin – Stadt der Vielfalt-Ausstellung auf dem Schlossplatz finden!

 

Das sah nicht nur schön aus, sondern war auch interessant. 

 

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Anja Tuckermann, für die Interviews, und an Georg Seiffarth, für die Fotos, wie immer.

 

 

 

+++ DIE LESUNG IM HAUS DER BERLINER FESTSPIELE ONLINE +++

Lesung vom 28. Mai 2012 auf dem Theatertreffen der Jugend online

Moderation: Laura Naumann

Vibraphon: Charlotte Birkenhauer

Lesung III: Anna Theresia Bohn, Khesrau Behroz, Lydia Dimitrow

Lesung II: Isabel Stunder, Sebastian Meineck, Fine Riebner

Lesung I: Felix Kracke, Lena Stange, David Holdowanski

 

 

 

LAUSCHGIFT IM JANUAR - ein Bericht

 

Am 6. Januar lasen Lydia Dimitrow, Stephan Heiden, Sebastian Jähne, Yulia Marfutova, Jakob Straub und Alexander Vowinkel im Kurt Lade Klub zum Thema:

Wo liegt eigentlich...

 

Alaska? Das Land der Fische und der Wälder, des Eises und des Schnees, der Kälte, zumindest das haben wir letzten Freitag gelernt. Nur wo Alaska eigentlich genau liegt, blieb am Ende doch bei uns allen offen. Bei Jakob konzentrierte sich ganz Alaska in einer unterkühlten Fischfabrik, in der die Alaska-Seelachse nur so niedergemetzelt wurden (ein Hoch auf die richtige, fischabweisende Kleidung!), bei Yulia war dieses weite Land letztlich nur ein kleiner Punkt im endlosen world wide web (oder vielmehr: eine einzelne Koordinate, nur einen Klick entfernt, klick), Alexander hätte in Alaska wohl gern den Weihnachtsmann getroffen, denn so hieß es in seiner nach-weihnachtlichen musikalischen Satire, in Sebastians und Stephans Texten konnte Alaska höchstens noch Stichwort für eine kalte, weite Einsamkeit ihrer Figuren sein, und auch in meiner Neujahrsszene wurde Alaska zum puren Ort der Entfernung, wo am anderen Ende des Münztelefons Otter beobachtet werden und Bäume gepflanzt - oder gefällt.

 

Nach der thematischen Eiszeit brachten am Ende die Jungs von DEM Projekt doch noch ein bisschen Sonne in den Kurt Lade Klub, poppige Sonne und gute Laune, mit stilsicherem Satzgesang (mein Holzfäller-Chapeau fliegt kurz in die Luft) und witzigen Texten mit doppeltem (poetischen) Boden. Man hätte sich vielleicht gewünscht, dass sie doch nicht nur eine halbe Stunde gespielt hätten, und vielleicht auch, dass ihre geliehene Wollmütze, die am Ende doch noch rumging (als "Hut") noch praller gefüllt gewesen wäre, nicht nur mit Zehn-Cent- und Ein-Euro-Stücken, sondern auch mit Geschenken: zum Beispiel Alaska-Seelachsen oder Holzfäller-Hemden. Verdient hätten sie es gehabt.

 

Aber so war es dann auch ganz schön, ganz harmonisch haben sich da Literatur und Musik, Alaska-Eis und Pop-Sonne auf der Neujahrs-Bühne des Kurt Lade Klub die Hand, ein Stelldichein gegeben, und bei so viel Knistern sind wir uns dann auch sicher: Wir wollen es wieder tun! Und natürlich auch wieder mit euch. Also auf dem Lauschgift-Blog über neuste Termine, Pläne und Entwicklungen von Lauschgift, DER Lesebühne in Pankow auf dem Laufenden halten und wieder reinschauen, wenn "Wo liegt eigentlich..." und andere Fragen geklärt werden!

 

 

in - à lausanne
in - à lausanne

+++ AB 15. SEPTEMBER +++

Denis Jutzeler: On nous tue en silence.

Fotos von Denis Jutzeler.

Erschienen in der Collection Par ailleurs, Van Dieren, Groupe de la Riponne.

Vorwort übersetzt von Lydia Dimitrow.

www.denisjutzeler.ch

www.riponne.ch

www.vandieren.com.

ZUM BUCH: HIER KLICKEN.

POUR EN SAVOIR PLUS SUR LE LIVRE (en français): VOIR ICI.

Hier entsteht die Homepage von Lydia Dimitrow.

 

Vielen Dank an Jacqueline Wagner (Web-Hilfe) und Maria Engler (Gezeichnetes).

 

 

Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand (Hrsg.)

Scène 20 – Neue französische Theaterstücke

 

mit "Falschleben" von Valérie Poirier

aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

 

Broschur mit 350 Seiten – 140 x 240 mm,

erscheint im Herbst 2017 

 

ISBN 978-3-95749-114-5

€ 22,00 

Alle Infos: hier, Verlag Theater der Zeit.

 

Scène steht für aktuelle politische Theatertexte aus frankophonen Ländern. Prekarität und Geschlechterkonstruktion sind die Themen des Jubiläumsbandes, die die Autorinnen und Autoren aus Frankreich, Belgien, Quebec und der Schweiz bewegen.

 

Während es in den Stücken von Fabien Cloutier und Jérôme Richer um die Lebensbedingungen der verschwindenden Arbeiterklasse geht, entfalten die Autorinnen Catherine Léger, Magali Mougel und Marie Henry mal farcenhaft-komisch, mal bitterernst ein zeitgenössisches Panorama der Ausgrenzung von Frauen. Der Belgier Thomas Depryck lässt männliche und weibliche Vorstellungen von Sexualität humorvoll aufeinanderprallen. Größere weltpolitische Zusammenhänge öffnen die Texte von Guillaume Poix und Valérie Poirier, die anhand von Einzelschicksalen mit dem Phänomen Globalisierung und dem Erbe des Algerienkriegs umgehen.