+++ AKTUELL +++

 

 

2015 gehörte Lydia zu den Stipendiatinnen des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programm für junge Literaturübersetzer und der 4. Berliner Meisterklasse des Treffens Junger Autoren 2015. Alle Infos dazu hier.

 

2016 nimmt Lydia an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil.

 

Außerdem ist Lydia zusammen mit Magali Tosato (Regie) und Franziska Keune (Bühnenbild und Kostüm) Mitglied der Theaterkompanie mikro-kit!

 

 

+++ AKTUELLE ÜBERSETZUNG +++

 

Bruno Pellegrino

Atlas Hotel

Roman

Atlas nègre. Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

ca. 180 Seiten - 12,5 x 20,4 cm, gebunden

Erschienen im September 2016

 

ISBN 9783858697134

CHF 24,00  € 22,00

 

Antananarivo, Moskau, Peking, Tokio – irgendwann weiß der Lonely Planet nicht mehr weiter.

 

Mehr Infos hier: rotpuntverlag.ch / editionblau.ch 

 

Am anderen Ende der Welt

Als Twentysomething muss man heute die Welt sehen. Ein Einsatz bei einer Hilfsorganisation führt den Erzähler in die Hauptstadt von Madagaskar. Dort erwartet ihn ein Leben abgeschottet in the middle of nowhere, ohne Freundin, ohne Facebook und im Büro wird er bestenfalls zum Kopieren abgestellt. Schockiert von der Armut und dem Chaos im Land stellt er sich bald die Frage, was er eigentlich in Madagaskar verloren hat.

Bruno Pellegrino schickt seine Protagonisten ans andere Ende der Welt. Auch die Reise Moskau – Peking – Tokio, diesmal in Zweisamkeit, wird kein reiner Abenteuertrip. Die tagelange Fahrt mit der Transsi birischen Eisenbahn vermag noch in Trance zu versetzen, die asiatischen Metropolen aber erweisen sich als Monster, die das Paar überfordern, schließlich sogar zerreißen. – Ein rückhaltloser, welthaltiger erster Roman!

+++ IN VORBEREITUNG +++

 

Christina Röckl & Nathalie Chaix

Liegender Akt in Blau

aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

 

Nathalie Chaix erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem französischen Maler Nicolas de Staël und seiner letzten Muse.

 

Expressiv und eindringlich wird jede Facette des Verhältnisses und das Schaffen des französischen Künstlers Nicolas de Staël von Christina Röckls Bildern verstärkt.

 

Mehr Infos hier.

Kunstanstifter Verlag

ET: Oktober 2016

+ ÜBERSETZUNG IN REPORTAGEN +

 

Lydia hat für die Mai-Ausgabe (#28) des Schweizer Magazins REPORTAGEN – Weltgeschehen im Kleinformat eine Reportage von David Collin aus dem Französischen übersetzt: Mein Name ist Frankenstein. 

 

David Collin ist ins nordindische Shillong gereist und hat dort erfahren, dass ein freundlicher Bewohner namens Napoleon oder Frankenstein nur eins der vielen Wunder der Stadt ist.

 

Mit Illustrationen von Claudia Blum. 

 

Im hochwertig gestalteten Taschenbuch (17 EUR) und digital. Reportagen ist im Buch- und Zeitschriftenhandel, im App-Store und im Abo erhältlich.

Zu Reportagen geht es hier

 

HOME-MADE

PREMIERE AM 22. SEPTEMBER 2015!

Photo: samuelrubio.ch
Photo: samuelrubio.ch

Infos auf deutsch:

Was könnte mehr „home-made“ sein als ein Kind? Home – Heimat, Zuhause, Mutter, Umfeld. Ein Fixpunkt in der Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit. Ein Geflecht aus Regeln und Konventionen. Ein Ort der Geborgenheit, vielleicht auch der Enge. Wie soll man sich von diesem Raum lösen bei dem Versuch, einzigartig und anders zu werden? Von diesem Raum, den man vielleicht gerade deswegen „Zuhause“ nennt, weil man ihn inzwischen verlassen hat; weil man dort seine Vertrauten findet, weil er einem vertraut ist. Ein Traumort, ein Sehnsuchtsort, ein Ort der Kindheit, der längst der Vergangenheit angehört, der Erinnerung, dem Unerreichbaren.

Home-Made ist von Fritz Zorns autobiographischen Roman Mars inspiriert. Dessen Protagonist, ein junger Züricher Milliardär, beginnt in dem Moment, als er von seiner unheilbaren Krankheit erfährt, die eigene Erziehung radikal in Frage zu stellen. Diesem Eintauchen in seine Erinnerungen entspringt eine so präzise wie harte Kritik an seiner bürgerlichen Erziehung.

Im Spannungsverhältnis zwischen Anziehung und Abstoßung versucht Home-Made das ambivalente Verhältnis eines Individuums zu seinem familiären und sozialen Umfeld freizulegen, von dem ausgehend es sich selbst konstruiert. Dabei webt die Theaterkompanie mikro-kit einige Motive aus Mars in den eigenen durch Improvisationen und Recherche inspirierten Text, stellt durch das Prisma individueller Lebenswege die Frage nach dem Konstruktionsprozess von Identität und verschränkt fiktive Figuren mit dokumentarischem Material.

 

Es spielen: Baptiste Coustenoble und Tomas Gonzalez

Text und Regie: Magali Tosato 

Text und Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Bühne und Kostüme: Franziska Keune

Video: Fanny Guichard

 

Spieltermine: 22. bis 27. September und 29. September bis 4. Oktober 2015

Publikumsgespräch: 24. September 2015

Sprache: französisch

Aufführungen mit deutschen Übertiteln: 23., 26. und 30. September sowie 3. Oktober 2015

Théâtre de Vidy, Lausanne

Alle Infos hier.

En français:

Qu’y a-t-il de plus ‘fait maison’ qu’un enfant ?
 Maison-mère, foyer, milieu social. Un ensemble de règles et un point d’attache, d’origine, d’appartenance. Un espace accueillant, protecteur, étouffant peut- être. Comment s’en défaire pour devenir unique et autre ? Et pour pouvoir ensuite l’appeler Home, parce qu’on en est sorti ; parce qu’on y trouve ses semblables ; parce qu’on s’y sent ‘chez soi’. Lieu rêvé, lieu désiré, lieu passé, associé à l’enfance, au souvenir, à l’inaccessible.

 ‘Home-Made’ s’inspire librement du roman autobiographique Mars de Fritz Zorn. Son protagoniste, un jeune milliardaire zurichois, remet radicalement en cause son éducation au moment où il se sait atteint d’une maladie incurable. Cette plongée dans la mémoire le conduit à une critique aussi drôle qu’impitoyable de son éducation bourgeoise.

Oscillant entre adhésion et contestation, «Home-made» révèle les tensions qui marquent le rapport de l’individu à l’édifice familial et social sur lequel il se construit. Mêlant certains motifs de Mars à une écriture personnelle issue d’improvisations et de recherches documentaires, la compagnie mikro-kit s’intéresse à la fabrique de l’identité par le prisme de trajectoires individuelles, croisant personnages de fiction et matériau documentaire.


Avec: Baptiste Coustenoble et Tomas Gonzalez

Écriture et mise en scène: Magali Tosato

Écriture et dramaturgie: Lydia Dimitrow

Scénographie et costumes: Franziska Keune

Réalisation vidéo et colla. artistique: Fanny Guichard


Dates: du 22 au 27 septembre et du 29 septembre au 4 octobre 2015

Rencontre public: 24 septembre 2015

Langue: français

Représentations avec des surtitres en allemand: 23, 26 et 30 septembre et 3 octobre 2015

Théâtre de Vidy, Lausanne

En savoir plus, cliquez ici

Zürcher Oberland rund ums Übersetzerhaus Looren
Zürcher Oberland rund ums Übersetzerhaus Looren

+++ SCHON GESEHEN? +++

 

Eye of the Goat.

Dieser Film ist 2013 im Rahmen des trinationalen Kulturaustauschprojekts "50h, c'est court!" ("50 Stunden sind kurz!") in Rennes entstanden. Vier deutsch-französisch-serbische Teams hatten fünfzig Stunden Zeit, um einen Kurzfilm zu schreiben, planen, drehen, schneiden. Von der ersten Idee bis zur Postprodukion in dreitausend Minuten: Das Ergebnis sieht man hier.

"Eye of the Goat" - ein Film von Sylvain Deffaix, Lydia Dimitrow, Erwan N'Silu, Mirjana Rakovic und Aleksandar Solomun, mit Simon Letexier. Die Ergebnisse der anderen Teams findet man hier.

+++ Der BESTSELLER im Fernsehen! +++

 

Hildegard Keller empfiehlt den Bestseller im Schweizer Literaturclub.

Zum Video geht es hier.

Bestseller 

 

Flükiger, Isabelle

Bestseller
Roman
aus dem Französischen von Lydia Dimitrow

01.03.2012

Rotpunktverlag

ca. 200 S. - 20,4 x 12,5 cm, Gb
ISBN 3-85869-532-7

CHF 26,90  € 19,90 

bei amazon hier

 

»Wir haben Geisteswissenschaften studiert wie alle Welt, jetzt arbeiten wir wie alle Welt. Wir lieben uns, später werden wir Kinder haben. Der Weg ist abgesteckt.«

 

 

Rezensionen: hier klicken

Mehr Infos: hier klicken

 

I LOVE ITALY AND ITALY LOVES ME – eine Stückwentwicklung

 

Imperia und Gianni, immer gemeinsam. Sechzig Jahre lang. Tanzen, Kinder kriegen, Kaffee trinken, Tanten besuchen. Magali Tosatos Großeltern sind in den 50er Jahren aus Italien emigriert und haben sich in der Schweiz kennengelernt. Auch heute sind sie noch "verliebt wie am ersten Tag", sagt ihr Opa. Im Juni 2013 hat sie angefangen, Szenen aus ihrem Alltag zu filmen und biografische Interviews mit ihnen zu führen. Die mittlerweile Achtzigjährigen erzählen ihre gemeinsame Lebensgeschichte wie einen Kitschroman, wo anscheinend "nur die Liebe (ge)zählt (hat)". Imperia und Gianni, in ihrer Welt. Eine Insel irgendwo zwischen Schweiz und Italien, zwischen Fabrik und Garten, zwischen Alltag und Passion. Wofür lebt man? Dreißig Jahre Arbeit für dreißig Jahre Rente. Zählt wirklich nur die Liebe?

 

Es spielen: Alexandra Martini, Friederike Nölting (beide 4. Stj. Schauspiel HfS), Jan Gerrit Brüggemann, Pirmin Sedlmeir (beide 4. Stj. Schauspiel UdK) und Jakob Roth (4. Stj. Regie HfS)

Regie: Magali Tosato (4. Stj. Regie HfS)

Bühne und Kostüme: Franziska Keune

Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Video: Jakob Klaffs und Martin Mallon

Musik: Hans Block, Felicitas Conrad und Camille Phelep.

 

Spieltermine: 14. und 15. Mai 2014 immer 20 Uhr.

bat-Studiotheater, Belforter Str. 15, 10405 Berlin

Alle Infos hier.

 

Kritiken hier (Livekritik) und hier (metropolkultur)

 

+++ NEUE SONGS ONLINE +++

 

Live im Kurt Lade Klub. Bei Lauschgift am 22. März 2013.

+++ FRÜHLING +++

Live im Kurt Lade Klub. Bei Lauschgift am 12. Oktober 2012. 

 +++  DER RUMFAHRSONG +++


Mit besonderem Dank an Martin Tugendhat und Wolfgang-Alexander Dimitrow. Fürs Zuhören und Aufnehmen.

+++ DER AUFTRAG im bat-Studiotheater +++

 

Der Auftrag - von Heiner Müller

 

Sklaverei: Zustand, in dem Menschen als EIgentum anderer behandelt werden / Und wenn ich dir sage, dass ich deins bin und du meins bist, bin ich frei? / Drei französische Revolutionäre werden nach Jamaika geschickt, um dort einen Sklavenaufstand anzuzetteln. Aber bevor sie diesen Auftrag erfüllen können, kommt Napoleon an die Macht und erklärt ihn für obsolet. und wir sitzen in unserem Wohnzimmer und denken darüber nach. Aber was tun? Den Auftrag zurück ins Regal stellen, Erinnerung an eine Revolution. Soll die Welt wieder das werden, was sie war, "eine Heimat für Herren und Sklaven", oder sind wir, "solange es Herren und Sklaven gibt, aus unserem Auftrag nicht entlassen"? Habe ich eigentlich einen Auftrag?

 

Eine Inszenierung des dritten Studienjahres.

 

Es spielen: Jan Breustedt, Anton Weil und Jan Gerrit Brüggemann (3. Stj. Schauspiel UDK), Felix Maria Richter, Christophe Vetter und Kara Schröder (3. Stj. Schauspiel HfS).

Regie: Magali Tosato (3. Stj. Regie HfS)

Bühne und Kostüme: Franziska Keune

Dramaturgie: Lydia Dimitrow

Video: Pary El-Qualquili

Kamera: Christiane Schmidt

Montage und Sounds: Jakob Klaffs 

 

Vom 25. August bis zum 28. Oktober 2012 konnte man Lauschgift neben vielen anderen spannenden Projekten, Einrichtungen und Persönlichkeiten auf dem  riesengroßen begehbaren Stadtplan der 775 Jahre Berlin – Stadt der Vielfalt-Ausstellung auf dem Schlossplatz finden!

 

Das sah nicht nur schön aus, sondern war auch interessant. 

 

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Anja Tuckermann, für die Interviews, und an Georg Seiffarth, für die Fotos, wie immer.

 

 

 

+++ DIE LESUNG IM HAUS DER BERLINER FESTSPIELE ONLINE +++

Lesung vom 28. Mai 2012 auf dem Theatertreffen der Jugend online

Moderation: Laura Naumann

Vibraphon: Charlotte Birkenhauer

Lesung III: Anna Theresia Bohn, Khesrau Behroz, Lydia Dimitrow

Lesung II: Isabel Stunder, Sebastian Meineck, Fine Riebner

Lesung I: Felix Kracke, Lena Stange, David Holdowanski

 

 

 

LAUSCHGIFT IM JANUAR - ein Bericht

 

Am 6. Januar lasen Lydia Dimitrow, Stephan Heiden, Sebastian Jähne, Yulia Marfutova, Jakob Straub und Alexander Vowinkel im Kurt Lade Klub zum Thema:

Wo liegt eigentlich...

 

Alaska? Das Land der Fische und der Wälder, des Eises und des Schnees, der Kälte, zumindest das haben wir letzten Freitag gelernt. Nur wo Alaska eigentlich genau liegt, blieb am Ende doch bei uns allen offen. Bei Jakob konzentrierte sich ganz Alaska in einer unterkühlten Fischfabrik, in der die Alaska-Seelachse nur so niedergemetzelt wurden (ein Hoch auf die richtige, fischabweisende Kleidung!), bei Yulia war dieses weite Land letztlich nur ein kleiner Punkt im endlosen world wide web (oder vielmehr: eine einzelne Koordinate, nur einen Klick entfernt, klick), Alexander hätte in Alaska wohl gern den Weihnachtsmann getroffen, denn so hieß es in seiner nach-weihnachtlichen musikalischen Satire, in Sebastians und Stephans Texten konnte Alaska höchstens noch Stichwort für eine kalte, weite Einsamkeit ihrer Figuren sein, und auch in meiner Neujahrsszene wurde Alaska zum puren Ort der Entfernung, wo am anderen Ende des Münztelefons Otter beobachtet werden und Bäume gepflanzt - oder gefällt.

 

Nach der thematischen Eiszeit brachten am Ende die Jungs von DEM Projekt doch noch ein bisschen Sonne in den Kurt Lade Klub, poppige Sonne und gute Laune, mit stilsicherem Satzgesang (mein Holzfäller-Chapeau fliegt kurz in die Luft) und witzigen Texten mit doppeltem (poetischen) Boden. Man hätte sich vielleicht gewünscht, dass sie doch nicht nur eine halbe Stunde gespielt hätten, und vielleicht auch, dass ihre geliehene Wollmütze, die am Ende doch noch rumging (als "Hut") noch praller gefüllt gewesen wäre, nicht nur mit Zehn-Cent- und Ein-Euro-Stücken, sondern auch mit Geschenken: zum Beispiel Alaska-Seelachsen oder Holzfäller-Hemden. Verdient hätten sie es gehabt.

 

Aber so war es dann auch ganz schön, ganz harmonisch haben sich da Literatur und Musik, Alaska-Eis und Pop-Sonne auf der Neujahrs-Bühne des Kurt Lade Klub die Hand, ein Stelldichein gegeben, und bei so viel Knistern sind wir uns dann auch sicher: Wir wollen es wieder tun! Und natürlich auch wieder mit euch. Also auf dem Lauschgift-Blog über neuste Termine, Pläne und Entwicklungen von Lauschgift, DER Lesebühne in Pankow auf dem Laufenden halten und wieder reinschauen, wenn "Wo liegt eigentlich..." und andere Fragen geklärt werden!

 

 

in - à lausanne
in - à lausanne

+++ AB 15. SEPTEMBER +++

Denis Jutzeler: On nous tue en silence.

Fotos von Denis Jutzeler.

Erschienen in der Collection Par ailleurs, Van Dieren, Groupe de la Riponne.

Vorwort übersetzt von Lydia Dimitrow.

www.denisjutzeler.ch

www.riponne.ch

www.vandieren.com.

ZUM BUCH: HIER KLICKEN.

POUR EN SAVOIR PLUS SUR LE LIVRE (en français): VOIR ICI.

Hier ist die Homepage von Lydia Dimitrow im Entstehen.

Jetzt schon mit den ersten Texten, Songs, Fotos, Informationen, Links.

 

Vielen Dank an Jacqueline Wagner (Web-Hilfe), Maria Engler (Gezeichnetes)

und Georg Seiffarth (Fotos Lauschgift).